
Projektziele:
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Technisches Verständnis bei den Schülern soll geweckt werden.
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Begeisterung für Hightech soll bei den Schülern hervorgerufen werden.
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Grundlagenforschung soll für Schüler erlebbar und sichtbar gemacht werden.
Projektzielgruppe:
Hauptschüler der Klassen 8a und 8c der JHS
Projektpartner:
- DLR_School_Lab, Lampoldshausen
- Johannes- Häußler- Schule GHWRS Neckarsulm
Projektverantwortliche:
- Bernhard Heislbetz, Leiter DLR_School_Lab, Lampoldshausen
- Ewald Seeger, Klassenlehrer Klasse 8a der JHS
Projektzeitraum:
September 2007 – Juli 2009
Projektstruktur:
Durch den mehrfachen Besuch des School_Labs werden die Schüler angeregt, sich tiefergehend auch in ihrer Freizeit mit technischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu beschäftigen. Im schulischen Bereich werden im Rahmen einer Raketen- AG in zwei Wochenstunden die erworbenen Kompetenzen auf die Entwicklung und Konstruktion funktionsfähiger Fahrzeugmodelle angewendet. Die von den Schülern konstruierten und gebauten Modelle stellen sich dem Wettbewerb mit anderen nichtkommerziellen und kommerziellen Konkurrenten mit dem Ziel der Verbesserung und Weiterentwicklung der Modellfahrzeuge. Die Schule und die beteiligten Schüllen wenden die erworbenen Kompetenzen und das erweiterte Grundlagenwissen auch auf verwandte naturwissenschaftliche und/oder technische Wissensgebiete an (GPS- gestütze Navigation, Programmierung von CNC- gesteuerten Maschinen u.ä.).
Projektanbindung in den Bildungsplan 2004: Der Bildungsplan 2004 beschreibt in seinem von Hartmut von Hentig konzipierten Einführungsteil : „Schülerinnen und Schüler gewinnen Lebenszuversicht, überwinden mitgebrachte Ängste, haben Freude am Lernen, an trial and error…“ (BP HS/WRS S.11). Hentig spricht weiter davon, welche Kenntnisse die Schüler erwerben müssen: „Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten elementare Kenntnisse über die uns umgebende und tragende physische Welt,…….über chemische Substanzen und ihre Verbindungen und wesentliche Gesetze der Physik, über die an ihnen entwickelte science…..“ (BP HS/WRS S. 14). Im Bildungsplan für den Fächerverbund MNT heißt es weiter: „Die angemessene Förderung naturwissenschaftlichen und technischen Denkens, Wissens und Handelns erweitert Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen und legt Grundlagen für anschlussfähiges Wissen und lebenslanges Lernen.“ (BP WAG S. 118) Folgende Kompetenzen sollten die Schüler im Projekt Hauptschul- Raketen festigen bzw. neu erwerben:
- Die Sch. können Kräfte an ihrer Wirkung erkennen (MNT)
- Die Sch. können beim Bau eines Funktionsmodells die Wirkungsweisen von einfachen Maschinen erkennen.
- Die Sch. können bei der Verwirklichung eines Bauvorhabens konstruktive undenergitechnsche Grundlagen erkennen
- Die Sch. kennen verschiedene Energieformen und untersuchen deren Umwandlung
- Die Schüler kennen Grundlagen der Elektrizitätslehre und Elektronik
- Die Sch. können Messwerte erfassen und sie auswerten.
Projektmethoden:
- Besuche des DLR_School_Lab
- Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettbewerben
- Teilnahme an Ausstellungen
- Durchführung von Mess- und Versuchsreihen in der Schule
- Besuch von Fachvorträgen zur Thematik
- Besuch von Messen und Ausstellungen zur Thematik
Projektverlauf:
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Zeitraum
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Aktivität
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Realisation
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Oktober 2007
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1. Besuch des DLR_School_Lab:
- Thema Vakuumtechnik
- Thema Raketenantriebe
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durchgeführt
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November/Dezember 2007
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Flugversuche mit Feststoffraketen Bau und Flugversuche von Wasserraketen
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durchgeführt 10 Unterrichtsstunden
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Januar 2008
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Einbau einer Miniaturkamera in eine RaketeDokumentation der Start-/Landevorgänge
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durchgeführt4 Unterrichtsstunden
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Februar 2008
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- Flugversuche Wasserraketen
- Bau und Konstruktion einer wettbewerbsfähigen Startvorrichtung
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durchgeführt4 Unterrichtsstunden
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März 2008
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- Demonstration von Feststoffraketen anläßlich des Hauptschultages 2008 in Neckarsulm (Ballei)
- Demonstration eines funkgesteuerten Zeppelins mit Mini-Kamera auf der Sportgala der JHS
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durchgeführt
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April 2008
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Vorbereitung der Teilnahme an explore science, dem europaweit größten Schulwettbewerbs für WasserraketenKonstruktion und Bau der „Johäu 1“ (Prototyp der Wettbewerbsrakete)
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durchgeführt 8 Unterrichtsstunden
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Mai 2008
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Entwurf und Konstruktion eines trigonometrischen Hilfsmittels zur Höhensbestimmung der FlughöheDesignverbesserungen an der Startvorrichtung
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durchgeführt 8 Unterrichtsstunden
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Juni 2008
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Teilnahme an explore science: Johäu 1 erreicht eine Höhe von 79 Metern (beste Hauptschule, 4. Gesamtplatz im Bewerb)
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durchgeführt
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Juli 2008
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Demonstrationsstart der Johäu 1 anläßlich der IHK- Bildungsmesse. Mit einem Wasserdruck von ca. 10 bar erreicht die Rakete eine Höhe von 120 Metern.
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durchgeführt
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September 2008
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Bau eines Solarmobilmodells mit Hilfe eines Bausatze
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durchgeführt 4 Unterrichtsstunden
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Oktober 2008
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Versuche mit alternativen Verschlusstechniken bei der Johäu 1Versuche zur Optimierung des SolarmobilsBesuch der Hobby- Elektronik in Stuttgart
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Durchgeführt 8 Unterrichtsstunden
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November 2008:
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2. Besuch des DLR_School_LabThema MesstechnikThema Verbrennungstechnik
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durchgeführt
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Januar 2009
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Wettbewerbsvorbereitung Solarmobile (EnBW)
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geplant 4 Unterrichtsstunden
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Februar/März 2009
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Wettbewerbsvorbereitung SolarmobileBau und Konstrultion der „Johäu 2“
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geplant 10 Unterrichtsstunden
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April 2009
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3. Besuch des DLR_School_LabWettberwerbsvorbereitung mit Johäu 2
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geplant 6 Unterrichtsstunden
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Mai 2009
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Wettbewerbsteilnahme Solarwettbewerb
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Juni 2009
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Wettbewerbsteilnahme explore science (Mannheim)
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Alleinstellungsmerkmale des Projekts:
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Das Projekt ist als längerfristige Zusammenarbeit angelegt. Die Projektdauer von zwei Jahren unterstreicht dies deutlich.
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Als Zielgruppe dienen Hauptschüler, denen für gewöhnlich der Zugang zu den vermittelten Inhalten nicht möglich ist.
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Die direkte Integration des Projekts in die alltägliche Unterrichtsarbeit der Schule und die massive unterrichtliche Einbindung externer Experten erweitert Handlungsfähigkeit der Schule enorm.
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Die Anwendung der Lernergebnisse durch die Schüler erfolgt ohne Umwege direkt im MNT- und WAG- Unterricht.
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Außergewöhnlich ist zudem, dass das Projekt direkt in das Schulleben der Schule eingebunden wird und dieses bereichert.
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Durch diese Präsenz wird zudem die Öffentlichkeit für die inhaltlichen Aspekte des Projekts (Raumfahrt und Antriebstechnik) sensibilisiert.
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Die Vielzahl der Partner macht es möglich, das Projekt auch nach dem Projektzeitraum fortzuführen und zu ergänzen.
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Das Projekt unterstützt nachhaltig den schulischen Profilschwerpunkt „Technik“ der Johanns- Häußler- Schule Neckarsulm.
Die in diesem Projekt eingesetzten Spraydosen wurden mit freundlicher Unterstützung der Peter Kwasny GmbH GmbH, Lackspraydosenhersteller in Gundelsheim, zur Verfügung gestellt! Vielen Dank!
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